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160922_PM Sommerfest

PM ~ Flussbad verortet sich am Spreekanal

Sommerfest anläßlich der Eröffnung einer temporären Informations- und Ausstellungsplattform für die Präsentation und Diskussion des Projekts Flussbad Berlin im Spreekanal und der Pilotanlage zur Spreewasserfilterung

Gestern feierten wir mit über 250 Vereinsmitgliedern, UnterstützerInnen, engagierten PolitikerInnen und vielen NachbarInnen unser Sommerfest im Garten der European School for Management and Technology (ESMT Berlin). Dabei konnten wir auf zukünftige Projekte und eine neue wichtige Partnerschaft unseres gemeinnützigen Vereins hinweisen: Die ESMT Berlin als Anrainer und aktiver Unterstützer des Flussbad Berlin-Projekts öffnet seinen Garten zum Spreekanal und stellt dem Verein ab sofort ein 865 m2 großes Teilstück unentgeldlich zur Verfügung.

Von Frühsommer 2017 bis Ende 2018 wird der Verein „Flussbad Berlin“ hier eine öffentliche Plattform zur Ausstellung und Diskussion des gleichnamigen Projekts bespielen. Sie wird außerdem als sommerlicher Veranstaltungsort genutzt werden und anderen Projekten, die sich ebenfalls mit dem öffentlichen Raum auseinandersetzen, eine Präsentationsfläche bieten.
Die in Planung befindliche Terrassenanlage dient dabei gleichzeitig als historisches Fenster in die Berliner Flussbadekultur: Sie zeichnet den aus Skizzen rekonstruierten Grundriss des Schwimmerbeckens der „Doppel-Badeanstalt“ im Maßstab 1:1 nach, die zwischen 1895-97 im Mühlengraben eröffnet (und 1925 geschlossen) wurde.

Ergänzt wird die Informationsplattform am Ufer durch eine ebenfalls in Planung befindliche, schwimmende Pilotanlage zur natürlichen Reinigung des Spreewassers. Eingebaut in den historischen Finowmaßkahn „Hans-Wilhelm“ aus dem Bestand des Historischen Hafens Berlin soll hier über einen Zeitraum von zwei Jahren eine maßstäbliche Version des für das Flussbad geplanten, natürlichen Filtersystems betrieben werden. Die Auswertung der wissenschaftlichen Begleitung der Pilotanlage wird für die spätere Planung des eigentlichen Flussbads im Spreekanal genutzt.

Die Realisierung dieser Projekte wird durch die seit 2014 bestehende Förderung aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ermöglicht.