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Leerstandskonferenz in Luckenwalde

Anhand von einigen Beispielen soll auf der Leerstandskonferenz das Verhältnis zwischen Initiativen und Investoren zu den kommunalen Planungsstrukturen und deren Auswirkung auf städtische Entwicklungen diskutiert werden. Kai Dolata vertritt im Zwiegespräch mit Peter Kloo, Oberbürgermeister aus Kolbermoor die Rolle der Initiativen für das Projekt Flussbad Berlin. Wir sind sehr gespannt auf das Diskussionsergebnis.

Der Raum außerhalb von Ballungszentren unterliegt in vielen Regionen Europas einer enormen strukturellen Veränderung. Insbesondere wird das in der Arbeitswelt und im Rückgang von industriellen und handwerklichen Produktionseinrichtungen sichtbar, die ihre ursprüngliche Nutzung verloren haben. Durch ihre Dimensionen sind diese groß maßstäblichen Ensembles aber nach wie vor sehr ortsbildprägend.Obwohl viele dieser ungenutzten Objekte nicht in kommunaler Hand sind, bleibt das Anstoßen von Umnutzungsstrategien in vielen Fällen eine wesentliche Aufgabe der Öffentlichkeit. Die Gemeinden und Städte werden es sich finanziell und personell nicht leisten können, alle diese Leerstände zu erwerben und zu entwickeln. Gefragt ist viel mehr ein partnerschaftliches Miteinander von EigentümerInnen, Initiativen und öffentlicher Hand.

Bei der Leerstandskonferenz wird dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und wir werden zahlreiche Vorbildprojekte von Wieder-, Neu- sowie Umnutzung ehemals leerstehender Industriealeale, Gewerbegebäude und Produktionsstätten und die Köpfe dahinter vor den Vorhang holen und zum Nachahmen einladen.

Weitere Informationen, Programm und eine Liste der ReferentInnen findet ihr hier