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In eigener Sache

Nach vier Jahren der Förderung durch das Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" beginnt 2019 ein neuer Abschnitt

2012-2018

Nach nur sechs Jahren und zwei Monaten seit der Gründung des Vereins ist die Realisierung des Projektes in erreichbare Nähe gerückt und nun schauen wir gespannt auf die kommenden Monate und Jahre.

Am 01. Februar 2015 begannen wir in der neu geschaffenen Geschäftsstelle an der Weiterentwicklung der Projektidee und deren Vermittlung in alle Bevölkerungsschichten zu arbeiten. Insgesamt 4 Mio. Euro aus dem Förderprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" des Bundes und Landes Berlin erlaubten uns, mehr als 100 Veranstaltungen durchzuführen, eine städtebauliche Studie - Flussbad 2.0 - zu erstellen und eine große lokale, nationale und internationale Öffentlichkeit zu erreichen.

Die Studie wird derzeit von allen beteiligten Behörden und benachbarten Institutionen geprüft, die Rückläufe erwarten wir in den kommenden Wochen. An der Veröffentlichung des Ergebnisses arbeiten wir bereits.

Aus den Fördermitteln konnte zwischen 2015 bis 2017 ein Testfilter konzipiert, geplant und gebaut worden, der im vergangenen Jahr erstmals erfolgreich eine durch Mischwasserüberläufe verunreinigte Spree im verkleinerten Maßstab reinigte und hoffentlich noch weitere drei Jahre wichtige Ergebnisse für das Projekt liefern wird.

Der ebenfalls über die Förderung realisierte Flussbad-Garten hat sich als Treffpunkt, Kommunikations- und Austauschort etabliert. Es ist unser Ziel, mit der ESMT als Verpächterin daran zu arbeiten, ihn auch weiterhin als solch einen Ort zu erhalten und zu betreiben. Dort können wir den Fortschritt des Projektes kommunizieren, mit anderen Initiativen und Institutionen diskutieren oder auch einfach mal einen guten Kaffee genießen.

Einen bereits nicht mehr wegzudenkenden Fixpunkt für Berlin bildet der Flussbad-Pokal, der seit 2015 alljährlich zum Sommerbeginn für alle ab 16 Jahren die Möglichkeit bietet, einmal das Gefühl zu erleben, im Spreekanal zu schwimmen und sich die städtische Kulisse vom Wasser aus anzusehen. Die Schwimmstrecke - vom Bodemuseum zum Lustgarten und zurück - ist mittlerweile auch bei Freiwasserschwimmern eine feste Institution im Wettkampfkalender.

Im November 2017 wurden auch die politischen Weichen zur Realisierung des Projekts gestellt, als das Berliner Abgeordnetenhaus den fraktionsübergreifenden Antrag "Das Flussbad zum Fließen bringen" einstimmig beschloss. 

Das und vieles mehr konnten wir durch die Förderung erreichen, darüber sind wir sehr glücklich. 

Änderungen ab 2019

Mit dem Auslaufen der Förderung müssen wir unseren Arbeitsumfang nun reduzieren. Das heißt erst einmal, dass wir nicht mehr täglich wie gewohnt erreichbar sein werden. Ana und Elena haben unser Büro verlassen. Wir werden die Struktur den neuen Bedingungen anpassen. Bitte habt dafür Verständnis. Wir wollen aber weiterhin an den wichtigsten Zielen arbeiten. Testfilter und Flussbad-Garten bleiben erhalten, ihre Saisons beginnen im April bzw. Mai 2019.

Die FlussLÄUFE werden in der wärmeren Jahreszeit wieder regelmäßig stattfinden, ab diesem Jahr ggf. gegen einen kleinen Obulus. Der Flussbad-Pokal am 16. Juni 2019 wird von uns bereits seit Monaten organisatorisch vorbereitet. Finanziert ist er noch nicht. Hier benötigen wir noch Unterstützung - und wenn Ihr eine Idee dazu habt, gebt uns bitte Bescheid.

Der Abgeordnetenhausbeschluss hat das Projekt auf eine Realisierungsschiene gegleist, an der wir ebenfalls bereits arbeiten. Wir können zwar noch nicht sagen, wann wir gemeinsam regelmäßig und ohne Sondergenehmigung im Spreekanal schwimmen können. An unserer Zielmarke 2025 halten wir aber weiterhin fest. ;)

Ihr werdet also von uns hören, das ist gewiss. Und wir freuen uns darauf.