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New York - +POOL

New York - +POOL

In New York war es lange Zeit völlig normal, in den Flüssen um Manhattan zu schwimmen. Vom späten 19. Jahrhundert bis 1930 gab es 15 schwimmende Badehäuser entlang der Ufer.

Hier zog man sich im Sommer vor der Hitze zurück, badete und traf seine Freunde. Mit der Zeit jedoch wuchs nicht nur die Bevölkerung New Yorks rasant, sondern auch die Industrie. Dies führte dazu, dass der Zugang zu den meisten Abschnitten des Flussufers gesperrt wurde und der einst frische und saubere Hudson River durch Schmutz- und Abwasser verdreckte.

Der Großteil der New Yorker Stadtbevölkerung hat infolgedessen heutzutage kaum einen Bezug zum Wasser. In Manhattan lebt man zwar auf einer Insel, aber weder hat man Zugang zum Wasser noch kann man darin schwimmen. Dabei sind die Flüsse eigentlich, nicht anders als die schönen Parkanlagen New Yorks, öffentliche Plätze. Wenn man jedoch keinen Zugang zum Wasser hat, dann ist es, als ob sich eine unsichtbare Mauer vor einem aufbaut. Um dies zu ändern, müssen wir viel mehr auf die Flüsse achtgeben und sie als die kostbare natürliche Ressource behandeln, die sie sind.

Ein Projekt wie der im Fluss schwimmende +POOL schafft nach fast 100 Jahren wieder einen ersten Zugang zum Wasser. Vor allem aber macht dieses Modellprojekt die Öffentlichkeit auf das Problem der Verschmutzung der Flüsse aufmerksam und schafft so ein Bewusstsein für diesen Missstand.

http://www.pluspool.org