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Flussbäder weltweit

Flussbad Berlin ist natürlich nicht das einzige Flussbad weltweit. Und das erste Flussbad der Welt ist es genauso wenig. Es gibt viele Vorreiter und mindestens genauso viele zeitgenössische Wegbegleiter.

Die Tradition des Flussbadens reicht insbesondere in der Schweiz sehr weit zurück. Ob in Rhein, Limmat oder Aare, die Wasserqualität ist dort meist so gut, dass man einfach so in diese Flüsse springen kann. In den vergangenen zwei Dekaden besinnten sich weltweit viele Städte ihrer Gewässer, die zunehmend von der Stadtgesellschaft zurück erobert werden.

Hier wollen wir eine Auswahl von Referenzprojekten zu unserer Flussbad Berlin Idee auf der ganzen Welt zeigen und peu à peu ergänzen. Diese liegen an Flüssen, Bächen, ehemaligen Fluss- und Meereshäfen und wurden mit mehr oder weniger Infrastruktur ertüchtigt.

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Paris - Bassin de la Villette

Paris - Bassin de la Villette

Bis auch in der Seine geschwommen werden kann, kann man in den Sommermonaten herrlich im "Bassin de la Villette" im frischen Wasser planschen und Schwimmen. Eine weitere Attraktion neben den Paris Plages, zumal ebenso kostenlos und mit guter Infrastruktur ausgestattet.

Paris hat neben den Paris Plages eine neue Sommerattraktion:
Nach dem immensen Erfolg der ersten Saison im Jahr 2017 kehrt das Schwimmbad "Bassin de la Villette" diesen Sommer zurück. Das öffentliche Schwimmbad in einem einst verschmutzten Kanal verspricht von Mitte Juni bis Mitte September eine sommerliche Ruhepause von der Hitze. Schwimmende Docks umgeben die Schwimmbereiche, es gibt Liegestühle, Rettungsschwimmer, Umkleiden und Toiletten - alles wird kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt. Offiziell werden täglich um die 1.000 Menschen erwartet.

Dieses öffentliche Schwimmbad besteht aus einer schwimmenden Struktur und ist in drei verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Tiefen unterteilt: zwei Planschbecken (Spielbecken) für Kinder (unter der Aufsicht eines Erwachsenen), ein kleines Bad für Schwimmanfänger und ein großes Bad für erfahrene Schwimmer.

Auch die Qualität der Seine hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, ohne bisher jedoch eine ausreichende Qualität zu erreichen, um dort zu baden (Baden ist für derzeit noch verboten). Bis zu den Olympischen Spielen in 2024 will die Stadt die Wasserqualität des Flusses jedoch so verbessern, dass die Wasserportwettkämpfe ohne gesundheitliche Gefahren für die Sportler in der Seine selbst ausgetragen werden können.

Weitere Informationen zum Bassin de la Villette sind hier zu finden.