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Schluss mit der Scheiße

Nach langem Hinhalten wird ein neues Berliner Kapitel aufgeschlagen: Fäkalien fließen in einen Behälter statt in die Spree. Ein Beitrag von Uwe Rada in der taz am 14.4.2012

"Ralf Steeg weiß nicht so recht, ob er sauer sein soll oder glücklich. Deshalb ist er beides. Sauer, weil ihn alleine die landeseigene Berliner Hafen und Lager-Gesellschaft Behala vier Jahre daran gehindert hat, sein Projekt „Spree 2011“ zu realisieren. Glücklich, weil es nun doch klappt: Am Freitag werden am Osthafen vier Pfähle in den Spreegrund gerammt. Ab Juni wird dann das Abwasser aus dem Überlaufrohr in den Tank am Ufer fließen – und nicht mehr in die Spree. „Hätte es die Verzögerungen nicht gegeben, hätten wir das schon viel früher geschafft“, sagt Steeg – wütend und erleichtert."

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