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160414_PM überFLUSS #4

PM ~ überFLUSS #4: Kopenhagen 4.5. 2016

Julien De Smedt, Claus Alstrup Borre und Dr. Johanna Schlaack über die Potenziale innerstädtischer Wasserflächen für die zukünftige Entwicklung unserer Städte und die Rolle der Stadt als Freizeitort und Erholungsraum.

Mit unserer Veranstaltungsreihe überFLUSS widmen wir uns dem Thema Flussbaden und Flussbäder im größeren Kontext aktueller urbaner Entwicklungen. Im Gespräch mit StadtgestalterInnen, WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen und VertreterInnen aus der Stadtverwaltung aus dem In- und Ausland tauschen wir Wissen und Erfahrungen aus und diskutieren über die Potenziale eines Flussbads für Berlin.

In der vierten Ausgabe von überFLUSS sprechen wir mit Julien De Smedt, Claus Alstrup Borre und Dr. Johanna Schlaack. Die erfahrenen AkteurInnen aus Kopenhagen und Berlin unterhalten sich über die Potenziale innerstädtischer Wasserflächen für die zukünftige Entwicklung unserer Städte und die Rolle der Stadt als Freizeitort und Erholungsraum. Kopenhagen gilt als besonders lebenswerte, nachhaltige und visionäre Stadt. Seit dem Umbau der Kanalisation in den 1990-er Jahren, ist das Schwimmen im innerstädtischen Hafenbecken möglich. Das erste Hafenbad Islands Brygge, das von Julien De Smedt in Zusammenarbeit mit Bjarke Ingels entwickelt und 2002 realisiert wurde, hat sich als Wahrzeichen der ökologischen Neuerfindung der Stadt etabliert. Die Hafenbäder als auch das grüne Flussufer sind Sommers wie Winters beliebte Aufenthaltsorte für BewohnerInnen und TouristInnen der Stadt und ein Vorbild für Flussbad Berlin.

überFLUSS #4: Julien De Smedt (JDS Architects I Kopenhagen, Brüssel, Stockholm, Shanghai), Claus Alstrup Borre (Stadtverwaltung Kopenhagen) und Dr. Johanna Schlaack (Stiftung SPI I Berlin und Center of Metropolitan Studies der Technischen Universität Berlin).
Termin: 4. Mai 2016 um 19 Uhr im ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory, Christinenstraße 18-19, 10178 Berlin.
Das Gespräch wird von Theresa Keilhacker (Kazanski. Keilhacker. Urban Design. Architektur I Berlin) moderiert und findet auf Englisch statt. Der Eintritt ist frei.

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Kurzbiografien
Julien De Smedt
ist ein belgisch-dänischer Architekt. Seit 2006 führt er das Architekturbüro Julien De Smedt Architects (JDS) mit Niederlassungen in Kopenhagen, Brüssel und Oslo. JDS ist ein interdisziplinäres Büro für Architektur, Stadtplanung und Design. Nach dem Studium der Architektur in Brüssel, Paris, Los Angeles und London, machte De Smedt 2000 sein Diplom an der Bartlett School of Architecture in London. Anschließend arbeitete er in Rotterdam für OMA und Rem Koolhaas, wo er auch Bjarke Ingels kennenlernte. 2001 gründete er mit Ingels das Architekturbüro PLOT in Kopenhagen. In 2006 trennten sich ihre Wege, und De Smedt gründete JDS, ebenfalls mit Sitz in Kopenhagen. 2007 gewann JDS mit dem Beitrag zur Skisprungschanze Holmenkollen in Oslo den ersten größeren Wettbewerb als eigenständiges Büro. Er hat viele Auszeichnungen und Anerkennungen erhalten, hält Gastvorträge weltweit, war Professor an der Rice University in Houston und der University of Kentucky, momentan unterrichtet er am MIT (Cambridge, USA) und dem Royal Institut of Technolgy in Stockholm.

Dr. Johanna Schlaack ist Leiterin des Geschäftsbereichs „Stadtentwicklung, Ausnahme & Regel“ bei der Stiftung SPI und Associate am Center for Metropolitan Studies der TU Berlin. Sie absolvierte ein Architekturstudium in Berlin und Edinburgh, 2013 Promotion im DFG Transatlantischen Graduiertenkolleg Berlin – New York. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der städtebaulich-räumlichen Qualifizierung von Infrastrukturen, integrierter Stadtplanung und Smart Cities, partizipativer Stadtentwicklung, Nachhaltigkeitsstrategien Berlin-Brandenburg sowie urbanen Entwicklungen rund um Großflughäfen. Johanna Schlaack ist im Vorstand des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin (AIV), im wissenschaftlichen Beirat der Hermann-Henselmann-Stiftung, im Kuratorium zur Berliner Mitte sowie Mitbegründerin der stadtentwicklungspolitischen Initiative Think Berl!n. Forschungsaufenthalte u. a. in China, Indien, USA und Australien.

Theresa Keilhacker, Architektin führt seit 1998 zusammen mit Boris Kazanski ein Büro für Urban Design und Architektur in Berlin. Von 2005 - 2013 war sie Vorsitzende des Ausschusses Nachhaltiges Planen und Bauen, seit Mai 2013 vertritt sie als Vizepräsidentin die rund 8.100 Mitglieder der Architektenkammer Berlin und ist in dieser Position u.a. zuständig für Stadtentwicklung und Nachhaltiges Planen und Bauen, sowie den Aufbau und die Pflege internationaler Kontakte. Seit 2007 ist sie Mitglied im Rat für Stadtentwicklung, sowie im Verein "Freunde und Förderer des Mies van der Rohe-Hauses". 2014 wurde sie in die Kommission für nachhaltiges Bauen (KNBau) am Umweltbundesamt berufen.