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1. Berliner Flussbad Pokal ein voller Erfolg

Das erste Mal nach fast 100 Jahren wurde ganz offiziell im Kupfergraben geschwommen - anlässlich des 1. Berliner Flussbad Pokal, einem Freiwasserschimmwettbewerb über 1.000 Meter vom Bode-Museum zum Lustgarten und zurück

Vor der historischen Kulisse der Stadtmitte und begleitet von einem großen Publikum aus UnterstützerInnen und staunenden BesucherInnen der Museumsinsel fand gestern der 1. Berliner Flussbad Pokal statt.

Erstmals konnte aus diesem Anlass wieder im Kupfergraben, einem Seitenarm der Spree, geschwommen werden. Die Distanz betrug 1.000 Meter und führte vom Start an der Monbijoubrücke bis zu einer Wendeboje kurz vor der Schlossbrücke und wieder zurück. An dem Schwimmwettbewerb nahmen 29 Frauen und 60 Männer im Alter von 16 bis 71 Jahren teil. Initiiert hatte den Wettbewerb der Verein in Zusammenarbeit mit der Berliner Triathlon Union. Das Technische Hilfswerk hatte den Kanal vorab gesichert, Störungen entfernt und die Strecke eingerichtet, der DLRG gewährleistete die Sicherheit der beteiligten Schwimmer.

Bei den Frauen gewann die 18-jährige Margarte Hummel vom SG Neukölln Berlin mit einer Zeit von 14:56:90 Minuten vor Sally Di Maio und Caroline Aretz. Bei den Männern siegte in einem lange Zeit sehr knappen Rennen Markus Rosenkranz vom SG Berliner Wasserratten / DLRG Charlottenburg-Wilmersdorf mit 12:55:65 Minuten vor Daniel Bouvain und Benjamin Konschak.

Die Veranstaltung wurde anlässlich des europäischen Flussbadetags "Big Jump" ausgerichtet und veranschaulichte erstmals die Idee des Vereins Flussbad Berlin – nämlich die Umwandlung des Kupfergrabens in eine beschwimmbare Zone. Der erste Nachweis, dass im Kupfergraben geschwommen werden kann und dass auch so viele SchwimmerInnen teilgenommen haben, ist eine große Motivation für den Verein, das Vorhaben zu realisieren. Der 2. Flussbad Pokal wird in 2016 ausgerichtet.