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Bezüge

Ohne die Spree gäbe es Berlin nicht. Die Stadt wurde nicht umsonst an einer Stelle gegründet, an welcher der Fluss als Hauptverkehrsweg und Energiequelle dienen konnte.

Jahrhundertelang war die Spree wichtiger als jede Straße. Flussbad Berlin besinnt sich dieser historischen Tradition, denn bis zum Bau der Schleuse am Mühlendamm 1894 war der Spreekanal Berlins wichtigster Wasserweg. Dann wurde der Schiffsverkehr in die parallel verlaufende Hauptspree verlegt. Kleine Sportboote können den Kanal seit 2000 nicht mehr passieren. Dank des Flussbads wird er als historische Lebensader der Stadt wieder ins Bewusstsein geholt. Damit wird nicht zuletzt eine Tradition wiederbelebt: Es gab auch in Berlin zahlreiche Flussbadeanstalten, eine davon direkt vor dem Schloss, die aus hygienischen Gründen 1924, als der Fluss endgültig zu schmutzig wurde, geschlossen wurde.

Historische Badeanstalt im Mühlengraben: Ansicht von der Kleinen Jungfernbrücke

Auch im Garten des ehemaligen Staatsratsgebäudes der DDR, befand sich von 1897 bis 1925 eine historische Badeanstalt. Der Bereich dieser Badeanstalt liegt heute innerhalb eines historischen Gartendenkmals, das zum Gelände der European School of Management and Technology (ESMT) gehört.

Flussbäder weltweit

Flussbad Berlin ist natürlich nicht das einzige zeitgenössische Flussbad weltweit. Und das erste Flussbad der Welt ist es genauso wenig. Es gibt viele Vorreiter und mindestens genauso viele zeitgenössische Wegbegleiter.

Eine Übersicht der von uns (ständig wachsenden) Sammlung von internationalen Fluss- und Seebädern finden sie hier.

Gründungsmitglieder des Vereins Flussbad Berlin e.V. 2012

Der Verein Flussbad Berlin arbeitet deutschlandweit in Form einer Akademischen Kooperation mit verschiedenen Universitäten und Hochschulen zusammen. In dem gemeinsamen Projekt setzen sich Studierende in unterschiedlichen Studiengängen mit dem Status und dem Entwicklungspotential der Spree und des flankierenden Bereichs, mit den Filtersystemen und anderen Aspekten des Projekts in Form von Seminaren, Exkursionen, Entwürfen und Abschlussarbeiten auseinander.  Zu den vielfältigen kooperierenden Fachrichtungen gehören beispielsweise Architektur, Denkmalpflege, Europäische Ethnologie und Landschaftsarchitektur.