Webcontent-Anzeige

Projekt alt

Spreewasser

Die Spree muss einiges verkraften: Sulfate aus dem Braunkohletagebau. Pestizide von den Äckern Brandenburgs. Richtig problematisch wird es in Berlin. Wenn es stark regnet, läuft die Kanalisation über. Der ganze Dreck wird dann in den Fluss geschwemmt. Aus einem leidlich sauberen Fluss wird eine Kloake – bis zu 30 Mal im Jahr.

Flussbad Berlin macht den Anfang. Mit einem natürlichen Pflanzenfilter schaffen wir es, den historischen Kupfergraben, einen zentralen Abschnitt der Spree, zu reinigen. So wird es möglich, auf einer Strecke von 840 Metern Länge in klarem Spreewasser zu schwimmen. Mitten in Berlin. 

Neben dem Filter werden auch weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wassergüte untersucht und vorgeschlagen. Diese reichen von lokalen Auffang-Optionen an Überlauf-Bauwerken bis zur Bewirtschaftung von im Projektgebiet vorhandenen Kanalrohrabschnitten.

Alle Artikel zum Thema Spreewasser