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Tradition

Ohne die Spree gäbe es Berlin nicht. Die Stadt wurde nicht umsonst an einer Stelle gegründet, an der der Fluss als Hauptverkehrsweg und Energiequelle dienen konnte. Für Jahrhunderte war die Spree wichtiger als jede Straße.

Flussbad Berlin besinnt sich der geschichtlichen Tradition. Der 1,8 Kilometer lange Spreekanal, ein von Ufermauern gefasster und begradigter Flussarm der Hauptspree, wird aus seinem Dornröschenschlaf geholt. Denn bis zum Bau der Schleuse am Mühlendamm 1894 war er Berlins wichtigster Wasserweg. Dann wurde der Schiffsverkehr in die Hauptspree verlegt. Kleine Sportboote können den Kanal seit 2005 nicht mehr passieren. Dank des Flussbads wird er als historische Lebensader der Stadt wieder ins Bewusstsein geholt und bekommt eine Funktion zurück. Damit wird nicht zuletzt eine Tradition wiederbelebt: Es gab auch in Berlin zahlreiche Flussbadeanstalten, eine davon direkt vor dem Schloss, die aus hygienischen Gründen erst 1924, als der Fluss endgültig zu schmutzig wurde, geschlossen wurde. Knüpfen wir an die Vergangenheit an. 

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