Clement Valla x Certain Measures
A Google Tree (Weinbergspark Chestnut Bonsai; 52.532430, 13.402682), 2023
Biologisch abbaubarer 3D-Druck aus Biopolymer, UV-Druck auf Folienlaminierung
Abmessungen (H x B x T): 41,9 x 32,1 x 27,9 cm
Ed. 3/5 (+2AP)
Losnummer 51
Mindestgebot: 1.800,- EUR / Schätzpreis 6.000,- bis 8.000,- EUR (korrigierte Angaben vom 09.09.24)
- Über das Werk:
"A Google Tree (Weinbergspark Chestnut Bonsai)" ist ein Projekt, das sich kritisch mit den Auswirkungen allgegenwärtiger Technologien wie Google Maps auf unsere Wahrnehmung der Natur auseinandersetzt. Der automatisierte Prozess von Google erstellt ein navigierbares 3D-Modell unserer Umgebung, das hauptsächlich für von Menschenhand geschaffene Strukturen optimiert ist und Bäume versehentlich zu ungewohnten Formen vereinfacht. Dieses Projekt manifestiert sich als kleine physische Skulptur eines dieser digital verzerrten Bäume und bietet den Betrachtern eine greifbare Begegnung mit einem Detail, das für die Vogel- oder Drohnenperspektive gedacht ist.
Die daraus resultierende Skulptur stellt konventionelle Ansichten der Natur in Frage, indem sie ein ungewohntes und fremdartiges Objekt in einem größeren Maßstab als dem menschlichen präsentiert. Diese bewusste Dissonanz zielt darauf ab, eine kognitive Entfremdung zu provozieren und die Betrachter dazu zu bewegen, ihr Verhältnis zur Technologie und ihre Rolle bei der Gestaltung unseres Umweltverständnisses neu zu bewerten.
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Indem die Skulptur körperliche Reaktionen auf die zukünftigen Auswirkungen der technologischen Vermittlung auf unsere natürliche Welt provoziert, regt sie zu tieferen Überlegungen und Fragen über unsere technologische Abhängigkeit und ihre Folgen für unsere Klimazukunft an. "A Google Tree (Weinbergspark Chestnut Bonsai)" nutzt auch Humor und ungewohnte Begegnungen, um die Betrachter in eine intuitive Auseinandersetzung mit der drohenden Klimakrise zu verwickeln. Wird dieser digitale Baumgeist ein unerwartetes digitales Artefakt unserer Zeit oder ein Denkmal für eine ausgestorbene Art werden?
Durch dieses Projekt werden die Betrachter dazu eingeladen, sich mit der Diskrepanz zwischen digitalen Darstellungen und gelebten Erfahrungen auseinanderzusetzen und einen kritischen Dialog über die Schnittstelle von Technologie, Wahrnehmung und Umweltbewusstsein zu fördern.
(Dieser Text wurde automatisiert mit DeepL übersetzt.)
- Clement Valla x Certain Measures
- Clement Valla ist ein Künstler, der die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Computer bei der Erstellung und Interpretation von Bildern erforscht. Seine Kunst wurde in Einzelausstellungen in der Bitforms Gallery, auf der Art Macau, der Istanbul Contemporary, in den PC Galleries, der XPO Gallery und der Transfer Gallery gezeigt. Seine Werke wurden außerdem im Dongdaemun Design Plaza (DDP) in Seoul, Südkorea, im ZKM in Karlsruhe, Deutschland, in der Draiflessen Collection in Mettingen, Deutschland, im MU in Eindhoven, Niederlande, im Stedel ijk Museum, Breda, Niederlande; Musée Cognacq-Jay, Paris, Frankreich; ICA, London, Großbritannien; Indianapolis Museum of Art, Indianapolis, IN; und Museum of the Moving Image, Queens, NY, ausgestellt.
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Seine Arbeit wurde im Guardian, im Wall Street Journal, im TIME Magazine, in El Pais, in der Huffington Post, in Rhizome, in Domus, in Wired, in The Brooklyn Rail, in Liberation und im BBC-Fernsehen erwähnt. Valla erwarb einen Bachelor of Arts in Architektur an der Columbia University und einen Master of Fine Arts in Digital + Media am Rhode Island School of Design (RISD). Derzeit ist er Professor am RISD.
Certain Measures
Certain Measures (CM) ist ein Kreativstudio mit Sitz in Berlin und Boston, das von Tobias Nolte und Andrew Witt gegründet wurde. CM untersucht die Verbindung zwischen physischen und digitalen Realitäten. Ihre Projekte decken eine Vielzahl von Medien und Maßstäben ab und konstruieren Räume, Erfahrungen und Objekte durch datengesteuerte Ansätze und maßgeschneiderte Software.
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Werke von CM wurden unter anderem im Centre Pompidou Paris, im Barbican Center London, im Museum of the Future Dubai, im AI Art Center Shanghai, im HKW Berlin und im CCA Montreal ausgestellt. Certain Measures waren Finalisten des Zumtobel Group Award 2017 und Gewinner des internationalen Wettbewerbs Beyond Bauhaus 2019. 2018 erwarb das Centre Pompidou das Projekt "Mine the Scrap" für seine ständige Sammlung.
(Dieser Text wurde automatisiert mit DeepL übersetzt.)