Politisches Panel vor den Wahlen

Zur Fragestellung "FLUSS BADEN in BERLIN: Gemeingebrauch oder gemeingefährlich?" diskutieren im FLUSS BAD GARTEN die umweltpolitischen Sprecher:innen der im Berliner Abgehordetenhaus vertretenen demokratischen Parteien und stellen sich den Fragen aus dem Publikum. Einführend gibt Pascale Rouault, die Geschäftsführerein des Kompetenzzentrum Wasser Berlin einen fachlichen Überblick zur Wasserqualität und den Potentialen von modernen Systemen tagesaktuellen Qualitätsmonitoring von Gewässern. Moderiert wird die Veranstaltung durch den Experten für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung Andreas Krüger von der Belius Stiftung.


🗓️ Datum: Mittwoch 26.08.26

📍 Ort: Fluss Bad Garten, Sperlingsgasse, 10178 Berlin

⏰ Uhrzeit: 19:45 Uhr

📣 Teilnehmer:innen (A-Z):  Tim Edler/ Flussbad Berlin e.V. (Projektautor), Dr. Michael Efler/ Die Linke (Sprecher für Klimapolitik und Stadtentwicklung), N.N./ CDU (angefragt), Andreas Krüger/ Belius Stiftung & Initiative Stadt Neudenken & ZKB - Zusammenkunft (Fluss Bad Botschafter), Pascale Rouault, Kompetenzzentrum Wasser Berlin (Geschäftsführerin), Julia Schneider/ Bündnis 90/ Die Grünen (MdB, Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz), Linda Vierecke, SPD (MdA, Sprecherin für Umwelt und Klimaschutz)


Hintergrund der Veranstaltung: Die jüngsten Hitzewellen führen eindrucksvoll vor Augen, dass es einer resilienten Gestaltung und Planung bedarf, damit Berlin auch in Zukunft eine attraktive und lebenswerte Stadt mit Strahlkraft bleibt. Eine Stadt, in der die Menschen lernen, leben, und lieben möchten. Und eine Stadt, die so attraktiv ist, das man dort arbeiten, sich erholen und vergnügen möchte.
Vor diesem Hintergrund entdecken immer mehr internationale Städte ihre urbanen Gewässer als Orte der Erholung, der Abkühlung und des Sports, darunter z.B. Amsterdam, Kopenhagen, New York, Rotterdam oder Paris.

Berlin hingegen diskutiert seit Jahren, beharrt auf einem pauschalen Badeverbot, welches aus der Zeit gefallen ist und welches das im Wassergesetz eingeräumte Gemeingebrauchsrecht konterkariert, und schwimmt kein Stück vorwärts. Und das, obschon es im Herzen der Stadt mit dem 1.8km langen Spreekanal einen Wasserkörper gibt, auf dem es keinen nennenswerten Schiffsverkehr mehr gibt. Einem Flussarm, wo die Wasserqualität nachweislich und ohne weitere Investitionen saisonal bereits an ca. 90% der Zeit ausreichend gut ist, um sicher im Fluss schwimmen zu können. Und das, obschon es in Berlin nicht nur viele Menschen gibt, die die Rückgewinnung des innerstädtischen Flusses herbeisehnen und fordern, sondern auch bereit sind, sich dafür zivilgesellschaftlich zu engagieren.

Warum tut sich Berlin bei diesem Thema so schwer? Warum gelingt es nicht, die zuständigen Verwaltungen zu einer konstruktiven Zusammenarbeit und einer Kultur des Ermöglichens zu bewegen? Und was versprechen die auf dem Podium vertretenen demokratischen Parteien den Wählerinnen besser zu machen, damit das Baden in der Spree innerhalb der nächsten Legislaturperiode Wirklichkeit wird?

projekt nachhaltigkeit
projekte des staedtebaus
senat berlin